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Schwierigkeitsgrade von Klettersteigen
Sonntag, 02. Juli 2006

Grundsätzlich gibt es mehrere Klassifizierungen von Schwierigkeitsgraden bei Klettersteigen. Die zwei gängigsten basieren auf einer Skala von A bis E bzw. die Hülser Skala splittet die Anforderungen eine Klettersteigs in die vier Bereiche Ausdauer, Psyche, Bergerfahrung und Kraft auf. Im Folgenden darf ich die A bis E Klassifizierung (vgl. Szépfalusi Csaba, Klettersteig-Guide Österreich) vorstellen:

A = leicht
Teilweise ausgesetzt, jedoch leicht zu begehen. Für trittsichere und schwindelfreie Wanderer ist noch keine Selbstsicherung erforderlich. Für Jugendliche und Anfänger gut geeignet.

B = mäßig schwierig
Manche Passagen bereits etwas kraftraubend. Wegen erhöhter Absturzgefahr Selbstsicherung sinnvoll. Für Anfänger gut geeignet.

C = schwierig
Ausgesetzte kleintrittige Passagen und teils überhängende Leitern. Teilweise bereits ziemlich kraftraubend. Selbstsicherung ist üblicher Standard. Für Anfänger nur bedingt geeignet.

D = sehr schwierig
Kraft ist bereits ein bestimmender Faktor. Sehr ausgesetzter und steiler Fels. Klettererfahrung für optimiertes Begehen von Vorteil. Zusätzliche Bandschlinge zum spontanen Ausrasten sinnvoll. Für Anfänger nicht geeignet.

E = extrem schwierig
Senkrechtes mitunter stark überhängendes Gelände. Höchste Ansprüche an Psyche, Technik und Kraft. An einzelnen Stellen nur 1-2 Versuche wg. Kraftverlust möglich. Spezialisten vorbehalten.

 
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