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Hoher Nock (via Nockplatte / Platteneuphorie 5+)
Sonntag, 19. Oktober 2008

Übersicht

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Der Hohe Nock, als höchster Berg des Sengsengebirges stand schon länger am Programm. In einer Gruppe von 5 Personen entschieden wir uns für eine Kletterei über die Nockplatte auf diesen Gipfel. Der lange Zustieg über den Brudergrabensteig vom Rettenbachtal ist unkompliziert und liegt dank Südseite schön in der Herbstsonne.

Den Wandfuß der von weit her sichtbaren Nockplatte erreicht man auf einem gut ausgetretenen und markierten Weg durch Latschengassen. Vor Ort entschieden wir uns kurzerhand für die Route Platteneuphorie (5+) und wurden dafür reichlich mit Glücksgefühlen belohnt.

Man ist einfach sprachlos, wie fantastisch die letzten beiden Seillängen der Platteneuphorie auf der Nockplatte sind. Unglaublich tiefe Wasserrillen und eine mit Bohrhaken abgesicherte Route lassen das Herz jedes Kletterers höher schlagen. Fazit: Eine Tour die man gerne öfters macht!

Zahlen und Daten

Datum: Samstag, 18. Oktober 2008

Höchster Punkt: [[Hoher Nock]] (1.922 m)

Tourenart: Alpine mit Bohrhaken gesicherte Klettertour, Wanderung im Zustieg
Ausrüstung: Kletterausrüstung (ev. 1-2 Friends als Zwischensicherung)
Schwierigkeit: Route Platteneuphorie 5+ (180 Hm / ca. 2 Std.)

Stützpunkt: keiner

Route:
Parkplatz Rettenbachtal (622m) - Brudergrabensteig - Wandfuß Nockplatten (ca. 1790m) - Route Platteneuphorie (5+) - Gipfel Nockplatte - [[Hoher Nock]] - Wandfuß - Brudergrabensteig - Parkplatz Rettenbachtal

Höhenmeter Aufstieg: 1405 Hm
Dauer: ca. 9 Stunden. In der Wand ca. 2 Stunden.

Seilschaft: Wolfgang, Ralph, Eva und Franz
Wetter: Sonniger und warmer Herbsttag mit ungetrübter Fernsicht.

Besonderheiten: Traumhafte Wasserrillenkletterei - ein Naturwunder! Langer Zustieg. Fantastischer Tiefblick am Gipfel auf die bereits verschneite Nordseite des Hohen Nock.